
Was mir für unseren Ort wichtig ist
Meine Ziele als Bürgermeisterin für unsere Heimat.

Bezahlbar wohnen - für alle unsere Dorfbewohnerinnen und Bewohner.
Bauland: Die Baulandpreise in all unseren Ortsteilen entwickeln sich leider zunehmend in Richtung des sehr teuren Münchner Südens. Für normal verdienende einheimische Familien – das soziale und kulturelle Rückgrat unseres Ortes – wird Wohneigentum damit immer häufiger unerreichbar. Ich setze mich deshalb für eine vorausschauende Bauleitplanung ein, die eine bedarfsgerechte Baulandausweisung für Einheimische ermöglicht, ohne dabei die soziale Infrastruktur vor Ort zu überfordern. Wohnungsbau: Beim Thema Wohnungsbau denkt man oft zuerst an junge Familien. Doch bezahlbarer Wohnraum wird auch für viele andere Bevölkerungsgruppen dringend benötigt: - junge Menschen, - Alleinerziehende, - Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Ort, - Seniorinnen und Senioren, die häufig kleinere, bezahlbare und barrierefreie Wohnungen suchen. Gerade diese Wohnungen gibt es bei uns viel zu wenige – und angesichts der aktuell hohen Baukosten droht sich diese Situation weiter zu verschärfen. Ohne aktives Gegensteuern werden solche Wohnungen künftig kaum noch entstehen. Andere Gemeinden, etwa Raisting oder Utting, zeigen mit eigenen Projekten im sozialen Wohnungsbau, dass es möglich ist. Ich sage: Das können wir auch. Pähl, Fischen und Kerschlach sind unsere Heimat – und das soll auch so bleiben.

Gut versorgt - für unsere Familien und Seniorinnen & Senioren.
Kinder & Jugendliche: Unsere Kinder sind unsere Zukunft! Damit junge Familien bei uns im Ort ihren Lebensunterhalt sichern und Beruf und Familie vereinbaren können, brauchen sie für ihre Krippen-, Kindergarten- und Schulkinder bezahlbare und qualitativ hochwertige Betreuungsmöglichkeiten Ich setze mich darür ein, dass langfristig ausreichende und qualitativ hochwertige Betreuungsplätze für alle Alterstufen in Pähl und Fischen vorhanden sind. Seniorinnen / Senioren & pflegende Angehörige: Es ist vielen noch nicht bewusst, dass der große Belastungstest für unsere soziale Infrastruktur mit dem Älterwerden der geburtenstarken Jahrgänge erst noch auf uns zukommt. Die Verbesserung der Versorgung unserer Seniorinnen und Senioren sowie die Entlastung pflegender Angehöriger sind mir dabei eine echte Herzensangelegenheit. Damit die Menschen, die unseren Ort und unsere Gesellschaft aufgebaut und geprägt haben, ihren Lebensabend weiterhin hier in ihrer Heimat verbringen können, braucht es dringend mehr Unterstützung – insbesondere in Form von altersgerechtem Wohnraum sowie wohnortnaher Unterstützungs- und Pflegeeinrichtungen. Deshalb möchte ich für unseren Ort ein umfassendes Seniorenkonzept entwickeln, das den unterschiedlichen Lebensrealitäten, Wünschen und Unterstützungsbedarfen gerecht wird. Mein Ziel ist es, dass alle Pähler Bürgerinnen und Bürger auch mit eingeschränkter Mobilität oder einem Pflegegrad weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilhaben und gut in ihrem Ort leben können.

Starkes ehrenamtliches Engagement - für unser soziales Miteinander.
Jede freiwillige Helferin und jeder freiwillige Helfer beim Leonhardi-Umzug, jede Trainerin und jeder Trainer im Sportverein sowie jede engagierte Mutter bzw. Vater im Kindergartenförderverein (die Liste ließe sich noch lange fortsetzen) tragen maßgebend dazu bei, dass unser Ort das ist, was er ist: eine Gemeinde mit Gemeinschaft, mit Charakter, mit Seele und mit einer sehr hohen Lebensqualität. In unserem Ort gibt es über 25 ehrenamtlich organisierte Vereine und Interessengruppen sowie zahlreiche weitere private Initiativen. Mit ihrem Engagement bilden sie das soziale und kulturelle Rückgrat unserer Dorfgemeinschaft. Sie sorgen dafür, dass man hier nicht nur wohnen und arbeiten, sondern wirklich leben kann. Herausragende aktuelle Beispiele wie das Musiker-, Trommler- und Feuerwehrfest, der Spielplatzbau auf dem TSV-Gelände oder der Feuerwehranbau in Pähl zeigen eindrucksvoll, welche Kraft im ehrenamtlichen Einsatz unserer Bürgerinnen und Bürger steckt. Das ist ein unbezahlbarer Schatz. Und Schätze bewahrt und schützt man. Deshalb ist es mein Ziel als Bürgermeisterin, dieses Engagement in seiner Vielfalt zu erhalten und die Ehrenamtlichen nach Kräften zu unterstützen. Jeder und jede, die ihre Freizeit für das Gemeinwohl einsetzt, verdient meinen besonderen Respekt! Mir ist es außerdem wichtig, neu zugezogene Pählerinnen und Pähler gut in unsere Dorfgemeinschaft einzubinden. Mit einem Neubürgerempfang möchte ich sie mit unseren Vereinen in Kontakt bringen und zum Mitmachen ermutigen.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen - für mehr Dialog und politische Zusammenarbeit.
Gemeinderat und Gremienarbeit: Mein Wunsch ist es, dass wieder Ruhe und eine konstruktive Zusammenarbeit in die politische Arbeit in Pähl einkehren. Der Fokus muss dabei klar auf unserem gemeinsamen Ziel liegen: unseren Ort voranzubringen. Stillstand und die bloße Verwaltung des Status quo sind für mich keine Option. Gemeinwohlorientiertes Gestalten braucht Mut – den Mut, eigene Ideen einzubringen, dem demokratischen Prozess zu vertrauen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für diese Entscheidungen zu übernehmen. Der Erfolg der Arbeit von Gemeinderat und Bürgermeisterin bemisst sich für mich nicht an der Länge oder Schärfe der Debatten in den Sitzungen, sondern daran, was innerhalb von sechs Jahren konkret für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort angestoßen und umgesetzt wurde. Maßstab darf dabei nicht die Vergangenheit sein, sondern das Potenzial und die Möglichkeiten, die in unserem Ort schlummern. Kommunikation und Teilhabe: Ich setze mich dafür ein, dass die Bevölkerung bei neuen und laufenden Projekten frühzeitig, umfassend und verständlich informiert wird – insbesondere die konkret betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie Interessensgruppen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, echte und konstruktive Beteiligung zu ermöglichen, damit Entscheidungen nicht nur für, sondern gemeinsam mit den Menschen getroffen werden. Als Bürgermeisterin möchte ich Brücken bauen und die Hand reichen – allen, die wie ich das Leben der Menschen in unserem Ort verbessern und Pähl gemeinsam in die Zukunft führen wollen. Mein Politikstil steht für einen sachlichen, zielgerichteten und respektvollen Dialog sowie für eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Bürgerinnen und Bürgern, Interessensgruppen und politischen Vereinigungen.

Vorausschauend planen & handeln - für unsere gemeinsame Zukunft.
Die Welt verändert sich rasant. Umso wichtiger ist es, heute die richtigen Entscheidungen zu treffen. Denn was wir heute beschließen, prägt die Lebensqualität von morgen – für uns, unsere Kinder und unsere Enkelkinder. Für mich bedeutet das, dass Katastrophenschutz, Klimaschutz und Klimaanpassung, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie eine leistungsfähige digitale Infrastruktur bei allen kommunalen Projekten und Planungen konsequent berücksichtigt werden müssen. Gleichzeitig setzt die Gemeinde mit ihren Planungen und Genehmigungen die Rahmenbedingungen für privates Engagement und private Bauvorhaben – und trägt damit Verantwortung, diese Zukunftsthemen klar zu priorisieren. Digitalisierung: Die Zukunft ist digital – auch in unserer Gemeindeverwaltung. Ein modernes Rathaus muss effizient, transparent und bürgernah arbeiten können. Dafür braucht es zeitgemäße digitale Prozesse. Doch Digitalisierung endet nicht am Rathaus. Schnelles Internet ist heute eine grundlegende Infrastruktur – für Gewerbebetriebe ebenso wie für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Homeoffice. Deshalb setze ich mich für einen flächendeckenden Ausbau der digitalen Infrastruktur ein. Klimaschutz & Klimaanpassung: Der Klimawandel ist Realität. Vergangene Entscheidungen lassen sich nicht ändern, umso wichtiger ist verantwortungsvolles Handeln heute. Klimaschutz und Klimaanpassung müssen bei jeder zukunftsweisenden Entscheidung konsequent mitgedacht werden – sowohl bei kommunalen Maßnahmen als auch bei privaten Bauvorhaben. Dazu gehören energieeffiziente Planung, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie Maßnahmen, die unseren Ort widerstandsfähiger gegenüber Hitze und Starkregen machen. Katastrophenschutz & Sicherheit: Extreme Wetterereignisse nehmen zu. Um unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen, braucht es eine starke, gut ausgestattete Feuerwehr sowie eine Infrastruktur, die den Katastrophenschutz priorisiert. Prävention, gute Vorbereitung und schnelle Hilfe im Ernstfall sind entscheidend, damit unsere Gemeinde auch in Zukunft sicher und handlungsfähig bleibt. Mit diesem klaren Fokus möchte ich unseren Ort zukunftsfähig, sicher und lebenswert gestalten.

Verlässliche Rahmenbedingungen - für unsere Unternehmen & unsere Finanzkraft.
Jeder Euro, der in wichtige, gemeinwohlorientierte Zukunftsprojekte investiert werden soll, muss zuvor erwirtschaftet werden. Das gilt für eine Gemeinde genauso wie für die Privatwirtschaft. Die Mittel für den kommunalen Haushalt stammen zu einem kleineren Teil aus der Grundsteuer, überwiegend jedoch aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer sowie aus der Gewerbesteuer unserer ortsansässigen Betriebe. Als Bürgermeisterin sehe ich es als meine Verantwortung, diese finanzielle Basis zu sichern und weiter zu stärken. Dank wirtschaftlich erfolgreicher Gewerbetreibender ist Pähl in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen aus eigener Kraft zu erfüllen und nicht auf Mittel aus dem kommunalen Finanzausgleich angewiesen zu sein. Das ist keine Selbstverständlichkeit und ein großer Standortvorteil für unseren Ort. Gewerbe & Arbeitsplätze: Die Gewerbesteuer ist eine zentrale Säule der kommunalen Finanzkraft. Gesunde, erfolgreiche Betriebe sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und ermöglichen Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Betreuung und das Gemeinwohl. Als Bürgermeisterin möchte ich aktiv dazu beitragen, dass unsere heimischen Betriebe bei uns im Ort bleiben, investieren und wachsen können. Dafür braucht es passende Rahmenbedingungen: geeignete Gewerbeflächen, bezahlbaren Wohnraum für Mitarbeitende sowie eine leistungsfähige Infrastruktur. Verantwortungsvoll wirtschaften: Das Ziel kommunalen Wirtschaftens ist nicht Gewinnmaximierung, sondern das Gemeinwohl. Für mich bedeutet das, die Aufgaben der Gemeinde zuverlässig zu erfüllen und finanzielle Mittel generationengerecht einzusetzen. In Pähl und Fischen besteht insbesondere bei kommunalen Gebäuden, Liegenschaften und sozialen Projekten ein erheblicher Investitionsbedarf. Diese Aufgaben lassen sich nicht dauerhaft aufschieben. Verantwortungsvoll zu wirtschaften heißt für mich daher, die finanzielle Leistungsfähigkeit unseres Ortes zu sichern und notwendige Investitionen mit Weitsicht und klarer Prioritätensetzung rechtzeitig anzugehen.